„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit.“ Friedrich Schiller

Eröffnung: Donnerstag, 21.5.2026, 18.30 Uhr

Begrüßung: Prof. Dr. Ursula Münch,
Direktorin der Akademie für Politische Bildung

Sichtbar.Verknüpft.Frei - Programm zum 100-jährigen Jubiläum der GEDOK

mit Musik, Video und Talk:
Penelope Spencer (Violine) und Hanna Shcherbyna (Cello), Olessia Seminina (M.A. Osteuropastudien in Politik und Wirtschaft; Geschäftsstellenleiterin GEDOKmuc) und Dr. MArgit Huber (1. Vorständin GEDOKmuc)

Kuratorin: Katharina Schellenberger

Künstlerinnen der GEDOK München e.V.:

Adidal Abou-Chamat, Manuela Braunmüller, Julia Doll, Krisztina Dózsa-Farkas, Cornelia Hesse, Claude Jones, Trisha Kanellopoulos, Ayako Koike, Rosa Maria Krinner, Hertha Miessner, Lena Nikcevic, Carmen Nöhbauer, Christiane Pott, Ulrike Prusseit, Katharina Schellenberger, Sandra Singh, Julia Smirnova, Ursula Steglich-Schaupp, Andrea Unterstrasser, Nina Zeilhofer

Ausstellung:
Mai 2026 bis Mai 2027, Mo – Fr von 8 – 17 Uhr

Kunst eröffnet Räume, in denen Freiheit erlebbar wird. Wie hängt Freiheit mit Sichtbarkeit zusammen? Wie kann Freiheit eingeschränkt sein – und wie wird sie dennoch spürbar? Der Begriff „Freiheit“ hat viele Facetten: er kann politisch, sozial, psychisch, philosophisch, individuell oder kollektiv gebraucht werden.

In unserer Demokratie sind wir es gewohnt, unsere Gedanken, Gefühle und Kritik frei zu äußern und künstlerisch zum Ausdruck zu bringen. Kunst hat zudem die Macht, Emotionen zu wecken, Denkweisen zu hinterfragen und als Motor – nicht nur als viel zitierter Spiegel der Gesellschaft – Prozesse anzukurbeln. Daher wird diese subversive Kraft in autoritären Regimen gefürchtet. Kunst wird dort zensiert, verboten oder zur Propaganda benutzt. KünstlerInnen werden überwacht, strafrechtlich verfolgt oder ins Exil gezwungen.

„Die wahre Kunst hat es nicht bloß auf ein vorübergehendes Spiel abgesehen. Es ist ihr Ernst damit, den Menschen nicht bloß in einen augenblicklichen Traum von Freiheit zu versetzen, sondern ihn wirklich und in der Tat frei zu machen.“ - Friedrich Schiller

In dieser Ausstellung wird die Freiheit gefeiert! Es geht um die Kunstfreiheit und um das Freisein durch und mit Kunst. Die Wahl wenig gefälliger Motive, auch unbequemer Themen, besonderer Stil- und Materialverbindungen prägen diese Ausstellung ausdrucksstarker Bilder. Manche Künstlerinnen stellen das Thema sehr direkt dar oder als subtile Andeutung, manche zeigen kritische Werke über Einschränkungen von Freiheit, die auf gesellschaftliche Vorurteile oder politische Missstände hinweisen; viele Bilder lassen Interpretationen in beide Richtungen zu. Freiheit in der Kunst kann den Betrachtenden neue Perspektiven eröffnen.

Katharina Schellenberger, Kuratorin

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Adidal Abou-Chamat
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