Aktuell

Playing With Nature

Jahresausstellung Tutzing
Ausstellung mit 30 Künstlerinnen der GEDOK München

18.05.2022 – Mai 2023

Akademie für politische Bildung
Buchensee 1
82327 Tutzing

In unserer Zeit scheint sich das Jahrtausende währende Gefühl der Bedrohung des Menschen durch die Natur ins Gegenteil verkehrt zu haben. Der böse Wolf darf uns nicht mehr ängstigen, vielmehr ängstigen wir den Wolf, weil wir uns seinen Lebensraum aneignen. Nicht mehr der finstere Wald ist unheimlich, sondern die Konzerne, die Wälder zur Profitmaximierung abholzen. Wir, die wir nicht mehr im Sandkasten sondern mit Aktien Monopoly spielen, begehen Raubbau an der Natur. Sogar der Sand wird knapp. Wir spielen trotzdem weiter. Mit dem Feuer. Und in naher Zukunft passiert vielleicht wieder das Unvorstellbare: die Natur spielt mit uns.

Mit Arbeiten von: Adidal Abou-Chamat, Silke Bachmann, Maria Braune, Heidrun Eskens, Reinhild Gerum, Hongyun He, Cordula Hoffmann-Molis, Monika Humm, Claude Jones, Mariella Kerscher, Anna Kiiskinen, Eva Kollmar, Gisela Krohn, Inge Kurtz, Katharina Lehmann, Gabriele Lockstaedt, Ina Loitzl, Hertha Miessner, Anne Pincus, Ulrike Prusseit, Penelope Richardson, Iris Schabert, Sabine Schlunk, Nina Seidl-Hermann, Charlotte Simon, Julia Smirnova, Christine Spatt, Ursula Steglich-Schaupp, Anja Uhlig, Susanne Wagner.

An der Eröffnung am 18. Mai um 19 Uhr werden Frau Münch von der Akademie und GEDOK Vorstand, Uta Römer, sprechen. 

welcome II · Chaos = Ordnung

Katharina Lehmann und Iris Schabert

Mit der Ausstellung Chaos = Ordnung stellen die beiden Künstlerinnen Katharina Lehmann und Iris Schabert die Frage nach dem natürlichen Chaos, in dem sich immer auch eine Ordnung finden lässt – und umgekehrt. 

Katharina Lehmann verbindet in ihren Werken auf einzigartige Weise Darstellungsformen der bildenden Kunst in ihrer eigens entwickelten Technik. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten steht stets die organische Struktur des Gewebes, welches sie in ihrer Methode des Thread-Drip Paintings aus kilometerlangen, von Farbe umhüllten Garnen herstellt. Darauf basierend und durch die Beschäftigung mit den Begriffen Raum/Zeit, Chaos/Ordnung, Zufall/Planbarkeit schafft Lehmann ein Kosmos an multidimensionalen Arbeiten. Das hergestellte Gewebe ist sowohl für die Installationen als auch für die Werke auf Leinwand, Holz und Papier der Grundbaustein. 

Das Natürliche, Chaotische wird so versinnbildlicht, scheinbar zufällige Verbindungen und Ereignisse, die unsere Realität und Wahrnehmung prägen. Auf Rahmen befestigt oder freischwebend formen die Gewebeareale Kunstobjekte und grenzen sie von der Außenwelt ab; gleichzeitig sind die Objekte dank der einzigartigen Struktur licht- und luftdurchlässig. Somit sind Lehmanns Werke ein von Vielschichtigkeit gekennzeichnetes System. In Kontrast dazu setzt sie geometrische Formen – Darstellung der Industrialisierung und der Versuch, Ordnung ins Chaos zu bringen.

 galerieGEDOKmuc
Softopening am 05.05.2022 von 17-20 Uhr

Zusätzliche Öffnungszeiten:
Samstag, den 07.05.2022, 15-18 Uhr
Samstag, den 14.05.2022, 15-18 Uhr

Iris Schabert beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit Chaos als einer Größe, die außerhalb menschlicher Kontrolle und Ordnungssysteme steht und in ihrer Komplexität häufig als bedrohlich empfunden wird. Bei ihren Objekten greift sie Formen auf, die uns an Schimmelpilze, Bakterien und Viren erinnern. Sinnlich ansprechend und haptisch verlockend, evozieren sie eine physische und emotionale Reaktion, sowohl anziehend als auch abstoßend. Allen Objekten gemein ist die intensive Beschäftigung mit Oberflächen, Verfall, Korrosion und der damit einhergehenden Fragilität. Als Ausgangspunkt dienen ihr kleine unscheinbare Naturfragmente wie Dornen, Stacheln, Zweige oder Samen, welche gesammelt, sorgfältig abgeformt, vervielfältigt und in einer Werkstatt, die gleichzeitig Materiallabor und Experimentieranstalt ist, in weniger vergängliche, ja sogar kostbar wirkenden Materialien wie Porzellan, Glas oder Metall übersetzt werden. In Schaberts kreativen Universum sind diese zu Miniatur-Armeen, einer dominanten Spezie geworden, die alles überwältigt, überschwemmt und verschlingt, was sich ihr in den Weg stellt.

Katharina Lehmann wurde 1984 in Westsibirien geboren. Im Jahr 2001 siedelte sie nach Deutschland um. Bis 2006 besuchte sie die Designschule für Werbe- und Kommunikationsdesign in München und die Hyvinkää School of Art in Finnland. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen und Stipendien, u. a. ein Arbeitsstipendium des Kulturreferats der Landeshauptstadt München sowie eine Projektförderung der „Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung“ im Jahr 2021. Außerdem nahm sie 2019/2020 an einer 6-monatigen Künstlerresidenz in Shanghai teil. Ihre Tafelbilder, Objekte und Installationen werden weltweit ausgestellt. Katharina Lehmann lebt und arbeitet in München. Seit 2018 betreibt sie mit ihrem Partner den Münchner Kunstsalon namens „L‘appartement 58“.

Iris Schabert (*1972 in Ulm) lebt und arbeitet als Bildhauerin, Goldschmiedin und Kunstpädagogin seit 1997 in München, unterbrochen von mehreren Auslandsaufenthalten in Spanien und Mexiko.1992-1996 Studium der Kunstpädagogik, 2005/2006 Gaststudiengänge Schmuck und Objekt in Barcelona und Pforzheim, 2008/2009 Druckgrafik und Schmuckgestaltung, Universidad Nacional de México, Escuela de Artesanias, Ausstellungen in Deutschland, Spanien und Mexiko; Projektförderung für Mexiko 2012, Workshopleitung an der escuela nacional de cerámica, Mexiko 2018.

 

Zusammenspiel und Wechselwirkung

Angewandte Kunst · Schmuck + Hülle

Ausstellung mit 31 Künstlerinnen der GEDOK München

Eröffnung: 03.04.2022, 11 Uhr

Ausstellung vom 05.04. – 12.06.2022

Handwerksmuseum Deggendorf
Maria-Ward-Platz 1
94469 Deggendorf

Der Schmuck und seine Hülle – zwei Dinge, die zueinander in ganz besonderer Beziehung stehen. Das Eine bedarf des Anderen: das Juwel bliebe ohne Umhüllung schutzlos und verletzlich, die Hülle ohne Inhalt zweck- und bedeutungslos. Beide haben einander etwas zu geben, sie sind auf Augenhöhe, ergänzen einander, werten einander auf. Die Hülle bietet Schutz, Bewahrung, Podest, Bühne, sie gewährt dem Schmuck den großen Auftritt, zuteilwird ihr dafür Persönlichkeit, Bedeutung, Inhalt. Es entsteht Synergie, aus Synergie wird Symbiose.

https://handwerksmuseum.deggendorf.de/veranstaltungen/event/schmuck-huelle-zusammenspiel-und-wechselwirkung

Schamrock-Salon der Dichterinnen #27

Münchner Dichterinnen lesen Münchner Dichterinnen  

19. März 2022, 19 Uhr - Seidlvilla München

Sieben aktuelle Münchner Dichterinnen lassen sich von historischen Münchner Kolleginnen inspirieren.

Ursula Haas, Sarah Ines, Augusta Laar, Tamara Ralis, Gabriele Trinckler, Gunna Wendt und Barbara Yurtdas wählen sich eine literarische "Ahnin" als fiktive kreative Partnerin. Sie treten in einen imaginären Dialog mit ihren genialen Schwestern, setzen sich mit ihren Arbeiten auseinander und stellen ihnen eigene Texte gegenüber.

Claire Goll, Henriette Hardenberg, Emmy Hennings, Hedwig Lachmann, Miriam Magall, Gerty Spies und Gisela Jonas (die „Schwabinger Gisela“), werden mit Kurzbiografien und Texten vorgestellt, sie alle haben in München gelebt und geschrieben, wurden verfolgt, vertrieben oder vergessen.

"Wir möchten die "Ahninnen" durch unsere Wertschätzung wieder sichtbar machen, uns ihnen als Gegenwarts-Dichterinnen gegenüberstellen, und an ihre Tradition anknüpfen."

Der Schamrock-Salon der Dichterinnen wurde 2009 von der Münchner Schriftstellerin und Künstlerin Augusta Laar in München gegründet. Regelmäßig bietet er seither eine Plattform für Lesungen, konzertante Performances und andere eher ungewöhnliche Auftrittsformen von Lyrikerinnen. Analyse und Diskussion der Bedingungen des lyrischen Schreibens von Frauen sind ebenfalls wichtiger Bestandteil der Salons.

München und insbesondere Schwabing, war in den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ein Zentrum des kulturrevolutionären Aufbegehrens junger Malerinnen und Literatinnen. In dieser Tradition hat das Schamrock-Projekt seine Wurzeln.

Der Schamrock e.V. wird am 17. März 2022 von der Landeshauptstadt München mit dem Anita Augspurg Preis zur Förderung der Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen ausgezeichnet - u.a. "für die Förderung von Dichterinnen in und für München durch die Organisation von Salons, Filmfestivals, Lyrik-Biennalen und Ausstellungen, mit dem Ziel, die Gleichstellung von Frauen im Literaturbetrieb voranzutreiben".

Es lesen und stellen vor:
Ursula Haas, Sarah Ines, Augusta Laar, Tamara Ralis, Gabriele Trinckler, Gunna Wendt, Barbara Yurtdas

Claire Goll, Henriette Hardenberg, Emmy Hennings, Hedwig Lachmann, Miriam Magall, Gerty Spies und Gisela Jonas, der „Schwabinger Gisela“

Mit einem Gastauftritt von Kalle Aldis Laar und dem Temporären Klangmuseum, er erinnert in Bild und Ton an die „Muse Schwabylons“, die Lyrikerin, Diseuse und Dada-Mitbegründerin Marietta Di Monaco.

Moderation: Augusta Laar

Eine Veranstaltung des Schamrock e.V. in Kooperation mit der GEDOK München und der Seidlvilla München.
Mit freundlicher Unterstützung von Bayern liest e.V., Bezirksausschuss 12 Schwabing–Freimann und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München

welcome I – Bleary

Mit der Ausstellung Bleary stellen sich die neu aufgenommenen Künstlerinnen Mariella Kerscher und Karin Maria Pfeifer im Rahmen der welcome-Ausstellungsreihe der GEDOK München vor.

galerieGEDOKmuc
31.03. – 22.04.2022

Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr

Mariella Kerscher
Mariella Kerscher stellt sich der Frage, wie ein Zugang zur oft tabuisierten, natürlichen Vergänglichkeit hergestellt werden kann. Sie arbeitet mit Symbolen des kollektiven Gedächtnisses (welkende Blumen, verfallene Häuser, umkippende Gewässer) und noch ungewohnten Symbole für Geburt und Tod, wie z.B. Schweineherzen und Plazenten. Wo beginnt der Kreislauf des Lebens? Die Plazenta ist Schnittstelle zwischen dem Körper deswachsenden Lebens und dem nährenden Körper der Mutter. Das Organ wird seziert und zum Relikt, Symbol und zur Reliquie erhoben. In Zeichnungen, Malerei und Objekten wird erprobt, wie sich die Sichtweisen verändern, wenn man das Organ als Bestandteil des Ursprungs allen Lebens begreift, losgelöst vom weiblichen Körper.

Karin Maria Pfeifer
_ex
Karin Maria Pfeifer spielt mit ihrer Fotoserie _ex auf eine Übergangsphase an, einen Schwebezustand, der anhält, bis etwas Neues raumgreift.
Die Sequenzen spiegeln den Exitus einer Beziehung wider, es geht um Versatzstücke des Ankommens und Weggehens aus Alltagssituationen. Die Protagonisten vergessen in gewissen Sinn die Aufarbeitung sich einschleichender Ungereimtheiten in ihre Beziehung, die sich dann an scheinbar harmlosen Details entzünden und sei es die klassische offene Zahnpasta-tube. Unmerklich scheint ein Buchstabe nach dem anderen zu verschwinden, bis die Lösung des Konflikts sich nur mehr in einer Loslösung aus der Beziehung finden lässt.

Die Bühne des Badezimmers dabei dient als Ort der Selbstreflexion, Innenschau und Rückzugs, in dem sich Beziehungsprobleme in einer noch viel größeren Härte manifestieren als etwa in der geschäftigen Routine eines Arbeitstages. Natürlich ist dann kein Spielraum mehr für eine gemeinsame Zukunft.

In einem weiteren Werk geht es um Beziehungen, die scheinbar noch in der Intimität des gemeinsamen Bettes geborgen sind. Doch der Inbegriff der Nähe, der körperliche Ausdruck innerer Verbundenheit kann zur leeren Fassade mutieren, zur inhaltsleeren Routine, zur Kulisse eines Schauspiels, zum potemkinschen Dorf sozioökonomischer Besuchertätigkeit eines partnerschaftlichen Habitats. Wenn die Partner jedes Gefühl für die Wünsche, Perspektiven und Lebensziele des jeweils anderen verloren haben, beginnt der „Exitus“ aus der Beziehung schon dann, wenn das gemeinsame Bett noch Geborgenheit und Schutz simuliert.

Mariella Kerscher (*1991) studierte an der Akademie der Bildenden Künste München und erhielt 2020 ein Arbeitsstipendium der Stadt Augsburg. 2021 nahm sie u. a. an der online Residency des Belgrad Art Studios (RS) und der Sommerakademie Salzburg (AT) teil. Aktuell wird sie mit einem Projektstipendium des Freistaats Bayern „Junge Kunst und neue Wege“ gefördert. Sie lebt und arbeitet in München.

 

Karin Maria Pfeifer ist freischaffende bildende Künstlerin und als Mitbegründerin des Kunstraumes flat1 (2008) auch als Kuratorin tätig. Sie lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich und ist bei zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. Studienreisen und Residencies u.a. in Hamburg, Helsinki, Indien, Naher Osten und aktuell ein Artist-in-Residence-Aufenthalt in Isfahan, Iran, fließen in ihre Arbeit ein. Pfeifer bewegt sich mit ihren Positionen vorzugsweise im multimedialen Raum von Video, Grafik und Rauminstallationen. Oft rückt sie dabei scheinbar nebensächliche oder alltägliche Objekte in den Fokus der Betrachter*innen, analysiert die Wechselwirkung im Raum und hinterfragt dessen Grenzen.

 

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München

Die Lust der Natur

Elisabeth Weinzierl und Susanne Weinhöppel
Konzert der GEDOKmünchen

Sonntag, 13. März 2022 um 19.30 Uhr

Gasteig, Kleiner Konzertsaal
Rosenheimer Straße 5, 81667 München

„Im Anfang war Finsternis in Finsternis versteckt; all dieses war unkenntliche Flut. Das Lebenskräftige, das von der Leere eingeschlossen war, das eine wurde durch die Macht
seines heißen Dranges geboren. Über dieses kam am Anfang das Liebesverlangen, was des Denkens erster Same war.“ Rigveda 10.129.3-4

Um die Magie des Schöpfungsdranges geht es den beiden Musikerinnen Susanne Weinhöppel und Elisabeth Weinzierl. 
Außerdem feierte die russische Komponistin Sofia Gubaidulina 2021 ihren 90. Geburtstag, die Münchner Komponistinnen Dorothea Hofmann ihren 60. 
und Dorothee Eberhardt ihren 70. Geburtstag. Beide werden an dem Abend nachträglich geehrt.

Elisabeth Weinzierl (Flöte) und Susanne Weinhöppel (Harfe, Stimme) 

PROGRAMM

Dorothee Eberhardt (*1952), Die wilde Insel / Villta Eyjan (2019), für Flöte, Harfe und Meerestrommel

Marguerite Roesgen-Champion (1894-1976), Suite Française für Flöte und Harfe

Susanne Weinhöppel (*1958), Zwei Chansons, für Stimme und Harfe

Susanne Weinhöppel (*1958), Fremde Stadt (Text: Oskar Maria Graf) und Reiselied (Text: Susanne Weinhöppel), für Stimme und Harfe

Ida Gotkovsky (*1933), Eolienne für Flöte und Harfe

Sofia Gubaidulina (*1931), Klänge des Waldes (2002) für Flöte und Harfe

Jelena Firssowa (*1950), Zwei Inventionen (1977) für Flöte solo

Dorothea Hofmann (*1961), So weit wie ein Stern (2020) UA,

5 Lieder nach Gedichten von Selma Merbaum für tiefe Stimme und Harfe

Dorothea Hofmann (*1961), Glühend Rot (2020) UA, Zwiegespräch für Altsaxophon und Harfe in einer Bearbeitung für Flöte

 

 

 

Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Karten erhältlich über
www.muenchenticket.de
sowie an der Abendkasse

Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regeln!

Veranstalter: GEDOKmünchen, www.gedok-muc.de
gefördert von der Landeshauptstadt München und Bezirk Oberbayern

AUSGEFALLEN – Faserobjekte, ganz besonders, von Barbara Hattrup.

Rindenbast gestampft, Faserbrei gegossen, Vlies gezupft – das Martyrium eines natürlichen Rohstoffs. 
Objekte, die in ihrer Künstlichkeit ein hohes Maß an Natürlichkeit bewahrt haben, entfalten im Durchlicht ihre ganze Anmut. 

Ausstellung vom 08.03. – 25.03.2022

Soft Opening: Dienstag, 08.03.2022, von 14 bis 19 Uhr 
Die Künstlerin ist anwesend. 

 Sonderöffnung: Samstag, 19.03.2022, 11 bis 19 Uhr

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München 


Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr
www.gedok-muc.de

Undressing events

Herzliche Einladung zur Ausstellung

Isabella Chydenius / Finland – Artist In Residence Villa Waldberta

Ausstellung vom 03.02. – 24.02.2022

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80799 München

 

Isabella Chydenius (b.1988) is a Finnish interdisciplinary artist based in Helsinki (Finland) and is currently participating in the City of Munich Artist in Residence program in cooperation with GEDOK München at Villa Waldberta.
Chydenius’ research-based practice focuses on investigating societal structures of femininity within all genders, and safety contra violence. She is specifically interested in observing moments of belonging in relation to femininity in urban nightclub culture, in the context of current heteropatriarchal time.

The central argument in her research draws attention to how alternative “safe space” nightclubs, such as LGBTQ+ nightclubs, are an overlooked platform that provide time-space for re-imagination of ‘Self’ and a collective agenda, and therefore historically and still today may serve as a catalyst for change in society.
She explores the night as a metaphor of opposites; as a romanticised space that one can escape into and experience momentary freedom away from the watching eyes of the day, while accepting the looming dangers of darkness.

The social and visual architecture of the night, and remnants of the events within the spaces are explored through the mediums of light, video, interactive animation, photography, found objects, and ripped clothes.

For exhibition inquiries please contact:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Instagram @isabellachydenius

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/clubszene-ausstellung-muenchen-metoo-sexismus-1.5520501

Projektionen

Nina Annabelle Märkl und Katharina Kohm

Ausstellung vom 11.01. – 28.01.2022
Softopening Dienstag, 11.1.2022, 17-20 Uhr

Öffnungszeiten: Di bis So 15 – 18 Uhr,
Nina Annabelle Märkl ist an den Wochenenden anwesend.

 

Das Zentrum der Ausstellung bilden die Zeichnung Projektionen (Tusche und Bleistift auf japanischem Papier, 2021, 1100 x 145 cm) von Nina Annabelle Märkl und das in mehreren Varianten eingelesene Gedicht Erinnerung in Melanin 2016/2020 der Lyrikerin Katharina Kohm (als Gastkünstlerin). Das Gedicht ist dem aktuellen Gedichtband in melanin entnommen. 

In der Verflechtung der Räume der Sprache, die sich über den per QR Code abrufbaren Text eröffnen mit den möglichen Räumen, die die Zeichnung, die sich kaskadenartig von der Decke herab entwickelt, freisetzt, entstehen im Zusammenspiel mit den Bewegungen der Betrachtenden Dialoge beider medialer Ebenen. Wort und Linie sind dabei Akteure, die sich auf assoziative Weise immer wieder aufgreifen und befragen.

Im zweiten Raum wird die interaktive, interdisziplinäre Website INTER_NARRATIVE SCAPES als Kollaboration der beiden Künstlerinnen präsentiert. 
Das Projekt INTER_NARRATIVE SCAPES entstand im Rahmen einer Förderung durch ein Stipendium des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.
www.inter-narrative-scapes.art
(ab 31.12.2021). Die Website wurde realisiert von noys COLLECTIVE.


Die Arbeiten von Nina Annabelle Märkl bewegen sich an den Schnittstellen zwischen Zeichnung, Installation und Skulptur. Es entstehen fragile Konstellationen des Bestehenden, die sich im Kippmoment zwischen verschiedenen Realitätsebenen aufspannen und die Betrachtenden in ein dialogisches Spiel mit tatsächlichen und möglichen Räumen verwickeln. Die Zeichnungen, Objekte und Module sind Akteure, die in unterschiedlichen Settings oder Dialogen ihre Rolle und ihre Bedeutung verändern können.

Nina Annabelle Märkl (*1979) , Monographien: Drawing Attention, 2010 (Debütantin der GEDOK), Permeable Entities, 2016, Kerber Verlag. Stipendien, Auswahl: Projektstipendium der Stadt München (2011), Prinzregent Luitpold Stipendium (2014), Sonderausschreibung Arbeitsstipendium für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München (2021) für die Konzeption und Entwicklung der interaktiven und interdisziplinären Website INTER_NARRATIVE SCAPES.

 

Katharina Kohm setzt Texte als Sprachkunst, als Textur im Raum, die mit den Bildenden Künsten mehr gemein haben, als mit herkömmlicher Verwendung von Sprache. So haftet jedem Text etwas Körperliches an, der auf Dialog und Begegnung ausgerichtet ist und ähnlich wie Myzelien Kooperationen und Korrespondenzen zur Entfaltung im Dialogischen erst lebt. Diese Interaktion von Gestaltung spiegelt sich in den bisherigen Publikationen Schuppenflügel, Phosphor und in melanin wider.

Katharina Kohm (*1985) studierte von 2006-2012 Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Ihr Debutband Schuppenflügel. Ein Zyklus in Kehrtwenden erschien 2010. Sie promoviert zum Thema Sprachmagie und verfasst wissenschaftliche Aufsätze und Essays. 2019 erschien ihr zweiter Lyrikband Phosphor. Ein Übergeben im Geest-Verlag. Im Herbst 2021 erschien der dritte Band in melanin im gutleut Verlag Frankfurt. 2022 ist sie Stipendiatin im Schriftstellerhaus Stuttgart. 

Sylvia Wiechmann

Angewandte Kunst: Ausstellung vom 09.12. – 23.12.2021

„Stoffe sind für mich ein Rätsel, das gelöst sein will“

Vor einem Vierteljahrhundert ließ Sylvia Wiechmann am 10. September ihre Weberei in der Handwerkrolle eintragen. Mit nur einem Damast-Handwebstuhl in einer Schwabinger Garage fing es an. Weil schon bald ein etwa 100-jähriger Jacquard-Handwebstuhl dazukam, wurde ein Umzug in den Gewerbehof notwendig. Die Konstruktion aus mächtigen Eichenbalken ist zusammengesetzt knapp drei Meter hoch. Diese zusätzliche Webtechnik erlaubt Sylvia Wiechmann ihrer Leidenschaft der Entwicklung vielfältig gemusterter Stoffe nachzugehen.

Mit ihrer Einzelausstellung möchte sie nun zu ihren Anfängen zurückkehren, den „Textilen Bildern“. Diese Textile Bilder, gewebt auf ihrem ersten Webstuhl, dem Damastwebstuhl, verkörpern grafische Abstraktionen.
Allein durch die Anordnung von Senkrechten und Waagerechten und mit den reduzierten Möglichkeiten der Damasttechnik verleiht sie ihren Bildern Spannung und Ausdruck.

Sylvia Wiechmann hat – ganz klassisch – ihr Handwerk in einem Betrieb am Tegernsee erlernt, als Gesellin in verschiedenen Handwebereien gearbeitet und sich nach der Meisterprüfung in München niedergelassen, wo man heute die Webereien an einer Hand abzählen kann. Der Schwerpunkt ihrer Arbeiten liegt auf Gewebe in Damast- und Jacquard-Technik. Zudem arbeitet sie häufig mit Architekten, für die sie beispielsweise Wandbehänge für Kirchenräume in Form von textilen Bildern in Damasttechnik entwickelt. So entstanden z.B. Paramente für evangelische Kirchen. Ebenso fertigt sie nach historischen Vorlagen Textilien für Museen. Ihr erster Jacquard-Auftrag war die Nachwebung eines Seidenstoffes aus dem 3. Jahrhundert, den man im Paulinusgrab in Trier gefunden hatte. Zu ihren Auftraggebern gehörten u.a. das Hansemuseum in Lübeck, Haus im Moos bei Ingolstadt oder das Schnütgen Museum in Köln.

 

Fotos Slider: Peter Zahel

welcome IV

Mit der Ausstellung konstruktiv versus expressiv stellen sich die neu aufgenommenen Künstlerinnen 
Christine Ambrusch und Krisztina Dózsa-Farkas der GEDOK München vor.

Dauer der Ausstellung: 11.11. – 03.12.2021

In Krisztina Dózsa-Farkas Arbeiten entstehen aus Formen und Farben „konkrete Illusionen“. Es geht ihr darum, mit maximaler Abstraktion ein Erkennen zu ermöglichen. Dabei will sie nicht verstören, sondern inspirieren, fokussieren. Die auf den ersten Blick dekorativen Bilder strahlen Ruhe aus und entfalten ihre wahre Wirkung mit der Zeit und provozieren ein Innehalten. Der Kern dabei ist eine hoch sensible Abstimmung von Formen und vor allem Farben, bzw. Farbreihen. Die Perfektion in der Ausführung erzeugt den Eindruck einer Synthese aus technisch-maschineller Präzision und formaler Vollkommenheit der Natur. Obwohl alle Bilder jeweils ein Thema haben, welches in der Abstraktion erkennbar ist, ist es letztlich die Fantasie des Betrachters, die in den Bildern, geführt von den eigenen Erfahrungen, Gefühle entstehen lässt.

Die Arbeiten von Christine Ambrusch sind zeitlos, kräftig und bestechen durch eine besondere Tiefe. Fast magisch fesselt das Wechselspiel zwischen Farben und Formen den Blick des Betrachters. Wie in Räume kann das Auge durch das Bild wandern – angetrieben durch Farbüberlagerungen, die mal hell schimmern mal dunkel leuchten, mal kräftig, dann wieder zart. Im Blick des Betrachters entwickeln die Farben ein Eigenleben, sie scheinen sich anzuziehen, oder stoßen sich ab. Die Bilder entfalten ihre Kraft und Tiefe vor allem bei längerem Betrachten, denn dann erschaffen die eigenen Assoziationen zu Farbe und Form eine neue Wirklichkeit. Letztlich sind es die eigenen Emotionen und Erfahrungen, die durch die Bilder führen und ein ganz individuelles Erlebnis zaubern.

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München

Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr

Softopening am 11.11.2021 von 17-21 Uhr 

 

Slider-Fotos: Peter Zahel

Debütantinnen-Förderung 2021

Hyojoo Jang

Rabe! Rabe! Rabe!

Softopening am 07.10.2021 von 15-18 Uhr

Ausstellung vom 07. – 29.10.2021

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München

Mit ihrem neuen Skulpturen- Projekt »Rabe! Rabe! Rabe!« stellt sich die diesjährige Debütantin der GEDOK München Hyojoo Jang (*1988 in Busan/Südkorea) vor und thematisiert dabei das Verschwimmen und die Durchmischung von Innen- und Außenbereichen unseres Alltagslebens.

Ihr dabei verwendetes Motiv des Raben wird sowohl im räumlichen Sinne als auch in Form von Oberfläche und Innenleben von Skulpturen behandelt.

Fotos: Peter Zahel

Klavierabend Masako Ohta

"Was ich jetzt fühle"

Sonntag, 10. Oktober 2021, 19.30 Uhr

Gasteig München
Kleiner Konzertsaal
Rosenheimer Straße 5
81667 München

Eintritt 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

Karten erhältlich über München Ticket www.muenchenticket.de
sowie an der Abendkasse

Im Gasteig besteht Maskenpflicht. Bitte beachten Sie die aktuellen Corona-Regeln!

Die aus Tokyo stammende Pianistin und Performance-Künstlerin Masako Ohta ist sowohl im Bereich der klassischen und Neuen Musik sowie der Improvisation, Film & Theatermusik-Kompositionen aktiv unterwegs. 
In dem ihr gewidmeten Klavierabend stellt sie Werke von Eva Sindichakis, Mayako Kubo, Dorothea Hofmann, Barbara Heller, Konstantia Gourzi, Katrin Schweiger und Eigenkompositionen vor.
Masako Ohta wurde mit dem Förderpreis für Musik der Landeshauptstadt München 2019 ausgezeichnet und war 2016 Trägerin des Giesinger Kulturpreises (1. Preis).

 Foto: Eva Marlene Etzel-ThanksUniverse

Veranstalter:
GEDOK München e.V., Schleißheimer Straße 61, 80797 München www.gedok-muc.de, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

LINDE LÜFTE – WILDER ORKAN

Herzliche Einladung zur literarisch-musikalischen Veranstaltung

Texte & Töne

LINDE LÜFTE – WILDER ORKAN
Vom Unheimlichen in der Natur

am Dienstag, den 05.10.2021, 19 Uhr

Seidlvilla
Kulturzentrum Schwabing
Nikolaiplatz 1 b
80802 München

Mit
Sabine Jörg
Barbara Yurtdas
Serena Chillemi

Eintritt 10/8 Euro

Bitte melden Sie sich zu dieser Veranstaltung an unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In der Seidlvilla besteht Maskenpflicht.

Immer sind menschliche Emotionen im Spiel, wenn in den Texten von Sabine Jörg und Barbara Yurtdas die Natur unheimlich,
ja bedrohlich erscheint. Die „linden Lüfte“ sind nur scheinbar harmlos, der „wilde Orkan“ dagegen kann sich als brüderlicher Seelenverwandter erweisen.

Die Pianistin Serena Chillemi begleitet die beiden Autorinnen mit Improvisationen am Klavier.

Ein ungeschriebener Roman

Die Jahresausstellung der GEDOK München findet dieses Mal im Kunstverein Landshut statt vom 10.9. - 03.10.2021, Do-So 14-17 Uhr.

Langes Eröffnungswochenende anlässlich des Landshuter Kunstwochenendes von 14-17 Uhr am 10./11./12.9.2021

Das Thema der Ausstellung ist angelehnt an die Kurzgeschichte „Ein ungeschriebener Roman“ von Virginia Woolf. In der Geschichte begegnen wir der Erzählerin, die in einem Zug einer fremden Frau gegenüber sitzt. Sie beobachtet die Frau und denkt sich zu ihr eine Lebensgeschichte aus. Sie gibt der Unbekannten einen Namen, scheint sie immer besser zu kennen und sich in sie hineinzufühlen.

Vergleichbare Situationen erleben wir bisweilen auch, sei es im Zug, im Wartezimmer oder an der Supermarktkasse. Die Künstlerinnen waren aufgefordert, sich ähnliche Begegnungen mit einem fremden Gegenüber vorzustellen. Wichtig war die phantasievolle Auseinandersetzung mit der unbekannten Person - oder auch dem fremden Selbst.

Mehr als 30 Künstlerinnen fühlten sich angesprochen und haben die Idee weitergesponnen. Alle Beiträge hängen als längliche Bahnen von der Decke und bilden die Ausstellungsarchitektur. Je 3 Arbeiten bilden eine Koje, ein Abteil, wie in der Kurzgeschichte. In den Abteilen können sich die Kunstwerke und die Besucher begegnen. Die Werke selbst erscheinen wie aufgefächerte Blätter eines Buches. Es entsteht ein Labyrinth, in dem man sich verirren oder wiederfinden kann.

Die Anmutung von Buchseiten erinnert darüber hinaus an die Vormieterin in der Herrngasse 375, die Buchhandlung Dietl.

Kunstverein Landshut e.V.
Galerie: Herrngasse 375 · 84028 Landshut
Do-So 14–17 Uhr  
www.kunstverein-landshut.de

Mit: Annegret Bleisteiner, Silke Bachmann, Ursula Bolck-Jopp, Krisztina Dózsa-Farkas, Ruth Effer, Renate Gehrcke, Reinhild Gerum, Suse Güllert, Barbara Hattrup, Hong Yun He, Cordula Hofmann-Molis, Monika Humm, Sabine Jörg , Kirsten Kleie, Kristina Kundt, Sabine Kraemer, Margret Kube, Inge Kurtz, Elvira Lantenhammer, Jutta Leitner, Kirsten Lilli, Patricia Lincke, Ulrike Prusseit, Penelope Richardson, Barbara Regner, Kathrina Rudolph, Katharina Schellenberger, Sabine Schlunk, Eva Sindichakis, Nina Seidel-Herrmann, Julia Smirnova, Rose Stach, Cosima Strähhuber, Ursula Steglich-Schaupp, Barbara Yurtdas, Elke Zauner.

welcome III – Wilderness

Mit der Ausstellung WILDERNESS stellen sich die neu aufgenommenen Künstlerinnen  Stella Bach und Antje Lindner der GEDOK München vor.

Stella Bach
In meiner aktuellen Serie WILDERNESS erforsche ich die Grenzen zwischen unberührter Natur und Zivilisation. Die Pandemie und die Klimakrise verweisen uns darauf, dass die Welt gerade aus den Fugen gerät. Die Frage nach einem ausgewogenen Verhältnis zur Natur ist dringender denn je. In der hochzivilisierten Gesellschaft Mitteleuropas ist Wildnis zu einem Sehnsuchtsort geworden. Die Zonen ihrer Entfaltung sind praktisch nur mehr auf geschützte Naturschutzgebiete beschränkt. Den Zusammenhang von Ökologie, Ästhetik und Politik zu hinterfragen und sichtbar zu machen, ist Inhalt meiner künstlerischen Arbeiten.

Stella Bach (*1959 geboren in Salzburg) studierte an der Hochschule für angewandte Kunst (Meisterklasse für Bildhauerei, Meisterklasse für Gestaltungslehre und Textiles Gestalten) und verfasste ihre Diplomarbeit über feministischen Aktionismus am Beispiel von Valie Export. Von 1990 bis 2018 hatte sie einen Lehrauftrag für experimentelles Gestalten, Grafik und Entwurf an der Modeschule der Stadt Wien im Schloss Hetzendorf. 2006 erhielt Stella Bach ein Fotostipendium des BKA für Rom. Studienreisen führten die Künstlerin in den Jahren 2007 bis 2019 nach Südamerika, Afrika und Osteuropa. Seit 2017 ist sie Vorstandsmitglied bei IntAkt, Wien.

 

Antje Lindner

Ich arbeite mit archetypischen Symbolwelten und Körperfragmenten, wobei das verwendete Material und jeweilige Medium der Idee folgt.  Dabei erforsche ich gesellschaftliche und natürliche Zusammenhänge und Phänomene. Die Themen bewegen sich zwischen Verortung, Identität, dem Spiel und dem Selbst in Wechselwirkung mit der umgebenden Welt in Raum und Zeit, Einsamkeit, Vergänglichkeit, Liebe und Glück.

Antje Lindner (*1971) hat, nach einer Lehre zur Goldschmiedin, freie Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München studiert (Diplom 2003). Ihre Arbeiten waren ebenso auf internationalen Filmfestivals (NNFestival Israel, WomenTime Festival Canarias, Happy Valley Animation Festival USA), der Ruth Borchard Collection London oder auch in der Galerie Noah bei „Hochhinaus“ Augsburg und in der Werkschauhalle der Leipziger Baumwollspinnerei zu sehen. Antje Lindner lebt und arbeitet in Leipzig und Augsburg.

 

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München

Sofopening: 09.09.2021 von 17-21 Uhr
Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr

angewandt

Sommerausstellung der Fachgruppe Angewandte Kunst
19 Künstlerinnen aus unterschiedlichen Sparten der Fachgruppe Angewandte Kunst präsentieren ihre Arbeiten
 

Austellung 09.07. bis 30.07.2021, Di.-Fr., 15-18h 
31.07. bis 29.08.2021 als Fensterausstellung galerieGEDOKmuc

Künstlerinnen:
Christine Demmel, Pia Duppich, Susanne Elstner, Suse Güllert, Gertrud Hahn-Stracke, Barbara Hattrup, Susanne Holzinger, Michaela Köppl, Kristina Kundt, Herta Lambert, Irmi Matschunas, Bettina von Reiswitz, Gottlinde Singer, Barbara von Taeuffenbach, Ulrike Umlauf-Orrom, Maria Verburg, Monika Vesely, Hanni Weber, Sylvia Wiechmann
 
Fotos: Julia Milberger

the future is present – are you ready?

Visuelle und konzeptionelle Arbeiten von Künstlerinnen der GEDOK München

Juni 2021 – Mai 2022 · Mo – Fr 8 – 17 Uhr

Akademie für Politische Bildung
Buchensee 1 · 82327 Tutzing
www.apb-tutzing.de


Begrüßung: Prof. Dr. Ursula Münch, Direktorin der Akademie für Politische Bildung
Friedel Schreyögg, Vorsitzende der GEDOK München e.V.
Musik: Susanne Weinhöppel
Kuratorinnen: Inge Kurtz und Penelope Richardson

Künstlerinnen:
Silke Bachmann
Annegret Bleisteiner
Ruth Effer
Heidrun Eskens
Renate Gehrcke
Monika Humm
Eva Kollmar
Inge Kurtz
Kirsten Lilli
Anneliese Neumann
Anne Pincus
Ulrike Prusseit
Penelope Richardson
Martina Singer
Ursula Steglich-Schaupp
Susanne Wagner


www.20positionen.wordpress.com

welcome II – DISTANZ

Mit der Ausstellung DISTANZ, vom 10.06. – 02.07.2021, stellen sich die neu aufgenommenen Künstlerinnen Maria Braune und Christina Kirchinger der GEDOK München vor.

Finissage am 03.07.2021, 16-21 Uhr

Ein Besuch ist derzeit ohne Voranmeldung, ohne Testnachweis und mit FFP2-Maske möglich. Zwei Besucher*innen dürfen sich gleichzeitig im Galerieraum aufhalten. Daher findet die Finissage ohne 
Rede und zeitlich ausgedehnt statt.Beide Künstlerinnen werden am Abend der Finissage anwesend sein.


Maria Braune
Zwischen Distanz wahren und dem Bedürfnis nach Berührung, bewegen sich meine Arbeiten im Raum auf der Suche nach menschlicher Unvollkommenheit als Indikator für humane Existenz. Ich arbeite mit einem selbstentwickelten Werkstoff, der sich aus rein natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen zusammensetzt. Durch Zugabe von verschiedenen körpereigenen Substanzen wie Blut, Haaren, Zähne oder von Menschenhand Geschaffenem, verbindet sich das „Migma“ zu teils morbiden, abstoßenden Formen, teils zu Ästhetischen und versucht den Betrachter zu einer Form der Kommunikation zu verführen.
Die Wandobjekte, Skulpturen und Installationen interpretieren Bedürfnisse, Ängste, Triebe und Schwächen und beschäftigen sich so mit der Dualität des Wunsches zwischen Anerkennung und Perfektion und unserer primitiven Triebhaftigkeit, die unser Verhalten steuert. Der Prozess meiner Arbeit ist geprägt vom Zufall als auch präziser Planung. Zerstörung und Wiederaufnahme der Reste in neue Arbeiten, verbinden Chaos und Ordnung zu neuen Konstruktionen. Dabei charakterisieren Oberflächenstruktur, Formspannung und Bewegung die organischen Formen

Maria Braune (*1988 in Berlin) erlernte den klassischen Beruf der Bildhauerin an der Fachschule für Bildhauerei Berchtesgaden von 2008-2011. Anschließend studierte sie Freie Kunst mit Schwerpunkt Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Hermann Pitz (Diplom 2017). Ihre Werke wurden unter anderem im Kunsthaus Kaufbeuren, Villa Flora in Winterthur/Schweiz, und in der Galerie der Künstler München gezeigt. Maria Braune lebt und arbeitet in München und am Chiemsee.

Christina Kirchinger
Ich befasse mich mit dem vom Menschen gebauten Raum. Der Raum interessiert mich besonders in seiner Struktur, in der Eigenart seiner Erstreckung in die Tiefe, sein flaches Daliegen bei vermeintlichen Hinweisen auf seine schier endlosen Weiten, seine Raumhaltigkeit genauso wie seine Enge, sein hauchdünnes Erscheinen, sein abruptes sich Verschließen in der Fläche. Er gibt den Anlass, meine eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und führt mich zu übergeordneten Fragen wie denen danach, was wirklich ist und was nur so erscheint.

*1987 in Straubing. 2015 erhielt Christina Kirchinger ihren Master Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung an der Universität Regensburg. 2016 wurde sie mit dem Kulturförderpreis der Stadt Regensburg ausgezeichnet. 2018 waren ihre Grafiken in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel in Regensburg sowie in der Galerie Jürgensen in Oetjendorf bei Hamburg und 2020 in der Galerie konstantin b. in Regensburg zu sehen.

 

galerieGEDOKmuc
Schleißheimer Straße 61
80797 München

Öffnungszeiten: Di bis Fr 15 – 18 Uhr
www.gedok-muc.de

Sonderöffnungen 
Sonntag, 20.6.2021 von 12 bis 17 Uhr, Maria Braune ist anwesend
Sonntag, 27.6.2021 von 12 bis 17 Uhr, Christina Kirchinger ist anwesend

Abgründe – Mittsommernacht der Literatinnen

Am 21. Juni 2021, 19.30 Uhr

Seidlvilla
Nikolaiplatz 1 B
80802 München

Weil die Hexen in der Walpurgisnacht nicht fliegen konnten, starten sie nun zur Mittsommernacht.
Auf dem Besen der Fantasie reiten sie über schauerliche Abgründe, steuern den Gipfel an und hoffen auf Rettung.

Mitwirkende:
Ursula Haas
Sabine Jörg
Katharina Ponnier
Franziska Ruprecht
Gunna Wendt
Barbara Yurtdas

Eintritt 10 / 8 €
Anmeldung erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Besucher auf 22 Personen beschränkt ist. Während der Veranstaltung besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske sowie der Nachweis eines tagesaktuellen Schnelltests bzw. Impfnachweis.

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